Direkt gegenüber dem Museum der bildenden Künste befindet sich in der 1. Etage das vietnamesische Restaurant Pho Viet.

Es war früher Abend, wir fanden auch ohne Reservierung ein Plätzchen. Personal schwirrte reichlich herum aber offensichtlich durfte nur eine bestimmte Person die Bestellungen aufnehmen.

Wir labten uns an Mango Lassi, Ingwertee und später auch noch an Cocktail. Gegessen haben wir R12, also Bò xào lúc lắc. Nein? Gut, Rindfleisch mit Gemüse. Sehr lecker  und reichlich! Der Gärtner hatte eine große warme Suppe und war auch zufrieden.

Beim bezahlen dauerte es etwas bis die richtige Person an der richtigen Stelle war. Insgesamt ein gutes Essen, nur die Musik nervte etwas.

45€ / 2 Personen

„Phố Việt“ Restaurant & Bar, Katharinenstraße 15, 04109 Leipzig

http://www.phoviet-leipzig.de

3/5

Der Gärtner und ich gehen lieber Frühstücken als groß Tafeln. Dieses Café in der Nähe des Hotels haben wir uns ergoogelt.

Schon beim reinkommen freuten wir uns über die schöne Optik des Raumes, sowas gefällt uns! Wir hatten zwar einen Tisch reserviert, konnten uns den aber frei aussuchen.

Wir bestellten uns das nordirische und das italienische Frühstück und wurden reich bewirtet. Das war schon sehr lecker. Die Bedienung war freundlich zurückhaltend und kam immer dann wenn gerade ein Wunsch entstand. Raffiniert 🙂

30€ / 2 Personen

TELEGRAPH – Café & Restaurant, Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig

https://cafe-telegraph.de

 

4/5

Neuen Bratentopf eingeweiht.

Boeuf à l’orange façon bourguignone, Rezept von hier. Sieht in echt besser aus als auf dem Bild. Schmeckte mir gut, dem Gärtner gar nicht.

Rindergulasch nach Art des Hauses…

Ich verzichte bewusst auf Mengenangaben. Normalerweise koche ich Gulasch in größerer Menge und friere Portionen davon ein. Damit sich das lohnt nehme ich etwa 1,5 kg – 2 kg Rindfleisch und passe den Rest daran an.

Zutaten:

Zwiebeln, Knoblauch, Suppengrün (Sellerie, Möhren, Lauch, …)

Rosmarin, Salbei – was der Garten hergibt.

Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und rosenscharf, Lorbeerblatt, Piment, Wacholder

Tomatenmark

Rotwein, trocken

Gemüsebrühe, altern. Rinderbrühe oder Wasser

Öl oder Butterschmalz zum anbraten

Rindfleisch aus der Schulter oder Bug

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Vorbereitung:

Zwiebeln (gröber) und Suppengrün & Knoblauch (feiner) würfeln.

Fleisch parieren und in Würfel in Wunschgröße schneiden. Das ist bei mir von der Laune abhängig, größere Würfel schmoren halt etwas länger.

Ich habe keinen allzugroßen Bräter und brate daher das Fleisch parallel mit der Bratpfanne an. Würzelgemüse in Öl anschwitzen, später Zwiebeln und Knoblauch mithinzugeben. Wenn das Gemüse etwas Farbe Geogen hat gebe ich eine kleine Dose Tomatenmark hinzu und lasse die mitbrutzeln.

Parallel dazu in der Pfanne das Fleisch scharf anbraten. Das Fleisch mit den Gewürzen nach Geschmack würzen, mit etwas Wasser ablöschen und zum Gemüse in den Bräter geben. Nochmal kurz ordentlich Hitze geben, dann mit Wein ablöschen, kurz einziehen lassen und mit Wasser auffüllen.

Wenn ich keinen Wein nehme dann nehme ich die Brühe zum ablöschen und fülle mit Wasser auf. Umrühren und den Rosmarinzweig beifügen.Im Backofen bei 160 Grad 2 1/2 Stunden garen. Wenn das Gemüse zerkocht ist maximal die Flüssigkeit mit etwas Speisestärke binden und nochmals abschmecken. Sind die Gemüsestücke doch noch zu groß fische ich das Fleisch aus dem Topf und gehe mit dem Pürierstab durch die Flüssigkeit – hier ist dann im Regel kein Abbinden der Flüssigkeit mehr notwendig.

Die Böttgerstube auf dem Meißner Burgberg zeichnet sich zunächst durch den träum haften Blick über Meißen aus. Die Bedienung ist gut, man merkt aber deutlich den Unterschied zwischen gelernten und ungelernten Servicekräften. Das anpassen von Portionsgrößen in eine Menüreihenfolge klappt problemlos.

Die Küche arbeitet sehr gerne mit frischen Kräuter und Blüten, das fällt angenehm auf, schmeckt gut und sieht toll aus. Die Karte ist überschaubar, es jedoch immer ein vegetarisches Gericht oder auch Fisch dabei. Die Preise sind durchaus gehoben, passen aber zur Qualität der Speisen und sind auch der Lage geschuldet.

Es gibt mehrere Restaurants im Gebäude, das Essen kommt jedoch aus der gleichen Küche. Im Sommer ist die Terrasse ein traumhaftes Plätzchen.

Die Küche kann aber mithalten. Auch wenn das Ambiente eher gediegen bis altertümlich wirken mag, die Küche ist es nicht. Da wir im Regelfall Weihnachten auf dem Burgberg einleiten ist ein Menü nicht ausgeschlossen.

Update Weihnachten 2019.

Die Essensqualität ist nach wie vor gut. Die Bedienung war die gleiche Dame wie im Jahr zuvor, sehr freundlich und zuvorkommend. Auch dieses Jahr war das Essen farbenprächtig mit Kräutern verziert.

Update Weihnachten 2022.

Der Service hat deutlich nachgelassen, es sind eher Aushilfen denen etwas das Gespür fehlt. Das Essen war etwas uninspirierter als gewohnt. Schade.

xxx

Böttgerstube

Domplatz 11, 01662 Meißen

Website

4/5

 

Blumenkohl mit gewürztem Hack ummanteln, drumherum Frükstückspeck gegen das Austrocknen wickeln. Geschmacklich erstaunlich langweilig. Nö, das gibt keine Wiederholung.

Da Remi ist ein sehr schön gestaltetes italienisches Restaurant vor den Toren Dresden das wir schon mehr besuchten. Am Wochenende bekommt man Abends Tische nur mit Reservierung, in der Woche geht es am frühen Abend auch mal so. Das Personal ist unterschiedlich – von distanziert bis freundlich – jedoch immer schnell zur Stelle.

Es wird die klassische italienische Küche geboten. Es gibt wechselnde Tagesangebote die durchaus Ambitionen erkennen lassen. Die Pizzen sind riesig, die Pasta-Portionen schafft der Durchschnittsesser jedoch problemlos. Geschmacklich waren wir nicht immer so ganz überzeugt.

Preis ohne Wein 32 €/ 2 Personen

Da Remi, Weistropper Str. 2, 01156 Dresden-Niederwartha

www.da-remi.de

 

3/5

Nachtrag 11.09.2019: Da Remi heisst nun Da Mimo. Der Rest trifft weiter zu.

 

 

Nach einem lauschigen Herbsttag an der frischen Luft sind wir Abends zu Dritt in den Körnergarten gegangen. Diese Idee hatten auch sehr viele andere Menschen. Wir hatten glücklicherweise einen Tisch reserviert, dieser befand sich leider in einem Raum in dem parallel an einer langen Tischreihe eine Gesellschaft tafelte. Da wäre ein Hinweis bei der Reservierung sehr nett gewesen…

Wir bestellten Zander, Körnerschnitzel und ein Gericht mit Hähnchenbrust. Und warteten. Und warteten. Ja, das Haus war voll. Aber wenn man als Gast das Gefühl hat vergessen worden zu sein stimmt irgendwas mit der Organisation nicht. Nach Nachfrage kam nach über einer Stunde das Essen.

Es war geschmacklich durchaus ok. Der Hunger trieb es auf jeden Fall rein.

Der Abend bleibt in keiner positiven Erinnerung. Das Personal war trotz aller Bemühungen sichtlich überfordert, es dauerte sehr lange bis Getränke und Essen serviert wurden und es war unglaublich laut. Da kann das Essen leider noch so gut sein. Schade.

3 Personen / 60€

Körnergarten, Friedrich-Wieck-Straße 26, D-01326 Dresden

2/5

Außerhalb von Prerow liegt das Restaurant Alter Bahnhof.

Wir kehrten spontan ein, eigentlich waren alle Tische reserviert – man schaffte uns einen freien Tisch in einem Abteil. Man ist halt in einem Bahnhof 🙂 Das Hotel-Restaurant selbst gehört zu einer Stiftung. Neben und hinter dem Gebäude kann man – in durchaus reizvoller Umgebung – draussen sitzen.

Die Speisekarte enthielt keine Überraschungen, solide deutsche Küche, auch Vegetarier werden fündig. Wir hatten Schnitzel mit Bratkartoffeln sowie einen Bratfisch. Salat konnte man an einem Buffet selber holen. War ok, ausreichende Portionen. Freundliche Bedienung und zivile Preise.

2 Personen, 34€

Alter Bahnhof, Kirchenort 1, 18375 Ostseebad Prerow,

2/5

Neben dem Gutshaus Pohnsdorf befindet sich in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude das Café am Gutshaus Pohnstorf.

Die Räume sind sehr klar und zurückhalten möbliert, so wirken die hübschen Törtchen wohl am Besten 😉

Die selbstgemachte Törtchen und Torten sind ein Traum und schmecken genauso lecker wie sie auf den Fotos aussehen. Eigentlich gibt es gar nicht viel zu erzählen, hingehen und selbst überzeugen.

Café am Gutshaus Pohnstorf

Pohnstorf 17166 Alt Sührkow

Website

4/5