Süßer Senf, Backpflaumen. Der Rest wie gehabt. Schon lecker!

Der Weihnachtsmann brachte einen Wurstaufsatz und Schafsdarm. Passenderweise fand sich auch reichlich Fleisch und Schwarte und so entstanden Heiligabend die ersten eigenen Bratwürste. Sehr sehr lecker!

Eine Rinder-Love-Story…

Salzen, pfeffern, senfen.

Ah, dieses Mal mit Gemüsefüllung, etwas Speck und Gurke.

SM-Freuden

Mist, der neue Herd kann ja kein Alu-Guss. Impro-Anbraten.

Es wird.

Oh, die Kräuter für die Soße…

Wurzelwerk und Paprika

Auch das Tomatenmark mit anschwitzen.

Die Guten ins Töpfchen…

Was lange (150 Minuten bei 150°) gart wird endlich gut.

 

Allerweltsgericht – aber sehr lecker und passt gut die kalte Jahreszeit. Wenn der Wirsing nicht zu weich gekocht wird lässt er sich super aufwärmen.

Zutaten:

1 Wirsingkohl, etwa 1 kg

Kartoffeln nach Appetit (mehlig oder vorw. festkochend)

4 grobe Bratwürste

Grüner Speck

1 kleine Zwiebel

500 ml Gemüsebrühe

Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel, etwas Milch, Speisestärke

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in gleichkrosse Stücken schneiden und zur Seite stellen.

Wirsing waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Wirsing in fingerbreite Streifen schneiden.

Grünen Speck würfeln.

Zwiebel würfeln.

Einen sehr großen Topf aufsetzen, Speck auslassen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Wirsing in den Topf geben und mit anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Kümmel nach Gusto hinzugeben. Hitze reduzieren und den Wirsing dünsten.

Kartoffeln aufsetzen, salzen.

Bratwurst von der Pelle befreien, etwas Butter in eine Pfanne geben, die Bratwürste ganz in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze anbraten.

Wirsing umrühren.

Bratwurst mit Löffel in fingerbreite Stückchen zerteilen, wenden und weiter anbraten.

Wirsing probieren. Er sollte bissfest sein. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Speisestärke mit Wasser anrühren und in den Topf geben. Leicht aufkochen lassen und dann die Hitze abstellen.

Bratwurst zum Wirsing geben, unterheben. Stehen lassen.

Kartoffeln abgiessen, Muskat und ein ordentlich Stück Butter hinzugeben. Kartoffeln mit Stampfer äh… stampfen. Wenn die Konistenz zu fest ist mit wenig Milch nachhelfen. Hier werden die Stampfkartoffeln am liebsten gegessen wenn noch kleine Stückchen drin sind.

Fertig. Die Wirsing-Hackmenge reicht je nach Appetit für 4-6 Portionen.

 

 

 

 

 

Als Kind das absolute Leibgericht – heute kommt er nur noch selten auf den Tisch, der Hackbraten. Warum eigentlich?

Das Borowski liegt mitten in der Stadt zentral an der Prager Straße in der 1. Etage. Neben Frühstück wird auch eine warme Karte geboten- Hausmannskost und Steaks. Im Sommer sitzt es sich sehr schön auf der schwebenden Terrasse mit Blick über das Gewusel auf der Straße.

Das Restaurant ist nett eingerichtet, die Ausstattung hat aber im Laufe der Jahre durchaus ein paar Federn lassen müssen. Wir gehen ganz gerne mal zum Frühstück ins Borowski. Danach ist der Weg in die Geschäfte nicht weit.

Die Frühstückskarte ist überschaubar, es gibt allerdings genug Möglichkeiten sich sein Frühstück zusammenzustellen. Die Qualität der Produkte ist gut – die Mengen sind für hungrige Esser aber etwas zu klein.

Es empfiehlt sich einen Tisch zu reservieren. Die Preise sind meines Erachtens angemessen, man sitzt halt mitten im Geschehen.

Borowski

Prager Str. 8a • 01069 Dresden

Website

3/5

Auf der Fahrt nach Meißen kommen wir regelmäßig am Western Inn vorbei. Irgendwann Mittags hatten wir mal Hunger, nichts im Kühlschrank und wir wollten eh nach Meißen, da fiel die Entscheidung nicht schwer.

Von vorne sieht man nicht viel von den beachtlichen Ausmaßen des Restaurants. Innen weiß man direkt wo man ist: im wilden Westen, im Saloon. Die Einrichtung ist eine wilde Mischung aus allem was man so mit dem wilden Westen verbindet. Durchaus interessant.

Die Speisekarte ist fleischlastig und vielseitig. Neben Steaks in jeder Größe finden sich auch Burger, Fisch und ein paar vegetarische Gerichte auf der Karte. Wir waren wochentags und Mittags dort, es war ruhig und das Essen schnell auf dem Tisch. Am Wochenende kommt man ohne Reservierung nicht weit.

Das Essen war super, da gibt es nichts zu meckern! Die Preise sind moderat, die Portionen ordentlich. Zum Restaurant gehören auch ein Biergarten und viele Möglichkeiten für Kinder. Wer den Western Style mag ist im Western INN gut aufgehoben. Yihaaaaw.

Western Inn

Fährweg 3
01665 Klipphausen

Website

3/5

Etwa 20 Minuten vom Ferienhaus entfernt liegt das Strandhotel Steinberghaff. Durch den Wald und am Strand entlang ist das eine durchaus appetitanregende Strecke.

Außen

Das Strandhotel liegt etwas oberhalb des Strandes und hat zum Meer hin eine mit Glas geschützte Aussenterasse. Für Hotelgäste gibts oberhalb des Sandstrandes einen eigenen Sandstrand mit Liegen. Ich vermisste das „Bitte nicht Füttern“-Schild. 🙂 Zumindest wirkt es etwas befremdlich. Aber hey, der Deutsche mag seine abgesteckten Claims. Und ich bin ja zum Essen hier.

Innen

Leicht mediterranes Ambiente. Freundlich, nett. Die Tische sind in längeren Reihen am Fenster angeordnet –> Aussicht! Über ordentliche Stühle freute sich nicht nur mein Rücken. Durch das angeschlossene Hotel waren relativ viele Menschen da, das hatte ich für außerhalb der Saison gar nicht erwartet. Hauptsächlich Menschen im durchaus reiferen Alter.

Service

Der Service war schnell, freundlich, zuvorkommend und an seine Klientel angepasst. Da gab es nichts zu meckern. Mich hat ein bisserl das EU-Bashing gestört. Einen Hinweis auf eine Karte mit Allergenen kann man auch einfach als Hinweis gestalten.

Essen

Übersichtliche Karte mit Fleisch-, Fisch- und auch vegetarischen Gerichten. Die an uns vorbeigetragenen Fischgerichte sahen verlockend aus.

Der Mann probierte seinen ersten Labskaus, und war durchaus angetan. Ich hatte das Schnitzel Hubertus mit Pommes. Pilze, Tomaten und Zwiebeln waren frisch angeschwitzt, das Schnitzel paniert. Geschmacklich alles Bestens. Warum der Klacks Soße ausgerechnet auf das panierte Schnitzel gegeben werden muss – ich werde das nie verstehen. Nett war die Beilage aus einer hauchdünnen Scheibe Honigmelone, zur Blume drapiert. Alles im allen ein ordentliches Essen.

2 Hauptgerichte, 2 Bier. 31 Euro.

Irgendwie gefällt mir der Gedanke in späteren Jahren dort im Hotel ein Zimmer zu buchen, auf der Terrasse zu sitzen, leckeres Essen zu genießen und den Wellen beim wellen zuzuschauen. Ja, das klingt gut.

Red Snapper. Bäh. Fisch kann ich nicht, es ist schade ums Geld.

Aber der Tomatensalat (eigene Ernte) war lecker:

Wie beim Beeren-Crumble.